#2: "Wenn der Kürbis mit dem Cous Cous tanzt" mit Be Shoo

Shownotes

Unser Gast:
Be Shoo, Kopf und Gründerin des Künstlerinnenkollektivs Baby Shoo Entertainment, ist als Tänzerin, Beatboxerin, Moderatorin und DJ bekannt und vernetzt seit vielen Jahren die bunte Frankfurter Hip Hop-Szene. Angefangen hat die gebürtige Frankfurterin Be Shoo ihre Karriere im Mädchenzentrum Mafalda im Nordend. Hier hat sie sich selbst viele Jahre lang Tanzkurse für Mädchen und junge Frauen gegeben. Seitdem ist viel passiert im Leben von Be Shoo. In ihrem Independent Studio aka SHOOTUDIO bietet sie unter eigener Leitung Raum und Struktur für ausgewählte Nachwuchsmusikerinnen und junge Talente. Gemeinsam mit anderen Künstler*innen von Baby Shoo Entertainment war Be Shoo bereits Vorgruppe von namhaften Acts wie z.B. Nas, Musiq Soulchild, Ryan Leslie, Method Man & Redman, BoyzIIMen, Trey Songz, Dilated Peoples, DJ Premier, KRS One und vielen mehr.

Mehr Informationen: https://www.instagram.com/babyshooent/ https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Das Rezept der Woche:
Kasseler Strünkchen

Es ist ja mal wieder wie so oft: Da gibt es etwas ewig lang, dann versinkt es in der Bedeutungslosigkeit und taucht dann unter neuem Namen auf und alle fahren darauf ab. Das war beim Ruländer schon so, der sich erst als Pinot Gris oder Pinot Grigio neuer Beliebtheit erfreute, mit der Rauke, die als Rucola in aller Munde geriet, ebenso mit dem guten alten Rumpsteak, das viele als schnöde und von vorgestern empfinden, als Sirloin, Bistecca, oder New York Strip voller Wonne in sich reinschaufeln. Ein weiterer heißer Kandidat für eine Wiedergeburt ist der Schlupperkohl, oder auch Kasseler Strünkchen genannt. Kennt natürlich kein Mensch. Als Marouli aber liegt er in Griechenland auf fast jedem Teller, in der Schweiz heißt er Lattich, in Italien Lattuga und in den USA ist er Grundbestandteil des Cesar’s Salad. Bei uns nennt man in mittlerweile Roma-Salat oder auch Römersalat, und als solcher wird er immer beliebter, seit einiger Zeit auch in Bio-Qualität.

Ist er älter, kann man ihn wie Spinat blanchieren, der jüngere gibt einen prima Salat ab, der im Gegensatz zu der totgezüchteten Rauke noch einen eigenen, würzigen Geschmack bewahrt hat. Und da er so prägnant daherkommt, empfiehlt sich eine schnörkellose Zubereitung, wie etwa in Griechenland.

Zutaten:
Pro Person ein kleiner oder ein halber großer Salat
Gutes Olivenöl (schlechtes sollte man sowieso nie verwenden) Frisch gepresster Zitronensaft oder ein unaufdringlicher Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Nun den Salat in dünne Ringe schneiden und mit obigen Zutaten anmachen ¬, ca. 5 Minuten ziehen lassen – fertig.

Der Salat passt hervorragend zu gegrilltem Lamm oder Mittelmeerfisch oder gegrilltem Schafskäse (z.B. Halloumi).

Das Team:
Gastgeber: Michael Herl und Filippo Tiberia
Idee und Konzept: Katja Lehmann
Redaktion: Jule Fischer, Iris Reinhart Hassenzahl und Laila Ruh
Aufnahmeleitung: Lennart Dornheim
Schnitt: Katja Lehmann und Filippo Tiberia
Mastering und Sounddesign: Lennart Dornheim
Die Stimme aus dem Off: Iris Reinhart Hassenzahl

Noch Überflüssigeres für noch Fortgeschrittenere ist eine Produktion des Stalburg Theaters und wird gefördert von KulturGemeinschaften. Das Förderprogramm KulturGemeinschaften wird vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und von der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder finanziert.

Links:
https://stalburg.de/
https://www.kulturgemeinschaften.de/

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